Panels, Diskussionen, Fashion-Performance & Konzert

• 09​ – 10​ 11​ 2018 •
Kizobazoba


Kizobazoba ist Mode, Film, Performance, Musik, Improvisation. Upcycling in Theorie und als Praxis. Kizobazoba ist ein Festival of original Fakes. Zwei Tage Kinshasa Lifestyle in Köln.

Konzept und Regie: DOROTHEE WENNER

FR 9 11 2018

17:00 HYPE, HYPER, WEB-FILME – Podiumsdiskussion zu Erfolgsmessung, Erfolgsdruck und Produktionsrealitäten im aktuellen dokumentarischen Filmschaffen

19:00 PROJEKTIONSFLÄCHE AFRIKA – Tischgespräche mit Expert*innen zu kollektiven Bildproduktionen

SA 10 11 2018

19:00 KIZOBAZOBA – Fashion-Performance & Konzert

9 11: Eintritt frei
10 11: 15€ / 7€ ermäßigt

In englischer und deutscher Sprache

Ort: studiobühneköln, Universitätsstraße 16a, 50937 Köln

Kizobazoba steht für eine spezifisch kongolesische Lust am Improvisieren, beschreibt eine Überlebensstrategie und ist Philosophie zugleich. Das Projekt Kizobazoba greift dieses in Kinshasa viel benutzte Lingala-Wort programmatisch auf und verbindet Modedesign, Film und Musik zu einer transmedialen Fashion Performance. Für Kizobazoba haben Modestudent*innen der Akademie Mode & Design (AMD) in Berlin und des Institut supérieur des arts et métiers (ISAM) in Kinshasa eigene Kollektionen entworfen, die an verschiedenen Orten in der studiobühne köln von kongolesischen und deutschen Performer*innen, Models und Musiker*innen präsentiert werden. Dresscodes als Protest gegen post-koloniale Stereotypen. Outfits, die das gender-bending beflügeln. Glamour flirtet mit Streetwear, Upcycling erobert das Luxussegment. Die Exotik des Westens wird vom Süden zurückgestrahlt. Kizobazoba zeigt Fashion, die sich traut, Grenzen als Sprungbrett ins nächste Kapitel zu nutzen. Der Webdokumentarfilm Kinshasa Collection von Dorothee Wenner war der Ausgangpunkt für Kizobazoba: Mitwirkende an beiden Projekten verfolgen weiter transnationale Spuren in der globalisierten Modewelt. Für Kizobazoba wurden viele neue Expert*innen an Bord geholt, um die kollektive Bildproduktion zwischen Afrika und „dem Westen“ multiperspektivisch weiter zu hinterfragen. Kizobazoba bildet den Auftakt zur Programmachse Festival of Original Fakes, die sich mit künstlerischer Kreativität jenseits der Parameter von Markenschutz und Urheberrecht beschäftigt und ästhetische Strategien untersucht, die diese Konzepte ausdrücklich unterwandern.

Kooperationspartner*innen / Unterstützer*innen :

Film und Medien Stiftung NRW
AMD Akademie Mode & Design
ISAM Institut Supérieur des Arts et Métiers, Kinshasa
GRASSI Museum für Völkerkunde zu Leipzig
Afrika Film Festival Köln
GEMEINSAM FÜR AFRIKA
Goethe Institut Kinshasa
Engagement Global
Ifs internationale filmschule köln
Kinshasa Collection
Musikfonds
Theaterakademie Köln
Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien
Universität zu Köln