Performance

• 30​ 09​ 2018 •
Amanda Piña / nadaproductions The Jaguar and the Snake

19:30

Ort: Flora Köln, Am Botanischen Garten 1a, 50735 Köln
In englischer und deutscher Sprache

Die Performance findet im Rahmen des Symposiums Floraphilia BOTANICAL GARDEN AS A COLONIAL SITE statt.

The Jaguar and the Snake ist eine Performance, die von hybriden Wesen inspiriert wurde, die die indigen-amerikanische orale und visuelle Überlieferung bevölkern. Amanda Piña, Linda Samaraweerová und Yoan Sorin haben an der Darstellung indigen-amerikanischer Ikonographie gearbeitet – mit Fokus vor allem auf jene Punkte, an denen sich Tier, Mensch und Pflanze treffen und transformieren. Welche alternativen Formen der Beziehung sind zwischen Tieren, Menschen und Pflanzen möglich? Die Performance untersucht, wie diese Konzepte aus indigener Perspektive verstanden werden und schafft eine visionäre Welt zwischen indigenem Wissen und zeitgenössischer Performancekunst.

Die Performance entstand im Rahmen des Langzeitprojekts Endangered Human Movements, das im Jahr 2014 ins Leben gerufen wurde und sich mit Tanz- und Bewegungspraktiken befasst, die seit Jahrhunderten auf dem ganzen Erdball kultiviert wurden. In diesem Kontext wird eine Reihe von Performances, Workshops, Installationen, Publikationen und ein umfassendes Online-Archiv entwickelt, um die vom Verschwinden bedrohten Bewegungspraktiken zu rekonstruieren, zu kontextualisieren und neu zu bewerten und so ihr Potential für die Zukunft freizusetzen.

Künstlerische Leitung / Choreographie: Amanda Piña
Performance: Linda Samaraweerová
Malerei / Skulpturen: Yoan Sorín
Musik: Christian Müller
Kostüme: Lise Lendais
Produktionsmanagement: Angela Vadori

Die Performance wird produziert von nadaproductions, koproduziert von deSingel Antwerpen und STUK Leuven und gefördert von der Kulturabteilung der Stadt Wien.

Endangered Human Movements Vol. 3 ist eine Koproduktion von Tanzquartier Wien und EN KNAP Productions-Ljubljana und wird unterstützt von Hellerau – Europäisches Zentrum der Künste, Dresden und dem Bundeskanzleramt – Kunst und Kultur.