Feministische Sommerakademie

• 16​ – 19​ 05​ 2019 •
Wir müssen uns immer noch selbst neu erfinden – aber wir müssen nicht von vorne anfangen EMANZENEXPRESS_GEMEINSAM SIND WIR GEMEINER / JUNGE AKADEMIE


Mit EVA BUSCH, ENIS MACI, JOHANNA MONTANARI, MAZLUM NERGIZ, JULIA NITSCHKE, SOPHIA SÜßMILCH, NORA WIEDENHÖFT und JOHANNA ZIEMES

DO 16 5 2019 19:00
FR 17 5 + SA 18 5 2019 11:00 - 21:30
SO 19 5 2019 11:00 - 14:00

Ort: atelier automatique, Rottstraße 14, 44793 Bochum
In deutscher Sprache, bei Bedarf mit englischer Flüsterübersetzung
Eintritt frei


Das Projekt Emanzenexpress_gemeinsam sind wir gemeiner und die JUNGE AKADEMIE laden euch ein zu einer Feministischen Sommerakademie.
Ausgangspunkt des Projekts, das als Ausstellung und intergenerationaler feministischer Begegnungsort funktioniert, sind die feministischen Kämpfe in den 80er und 90er Jahren in Bochum. Dank der jahrelangen Arbeit der drei Bochumer Archive ausZeiten FRAUENARCHIV, LIESELLE und MADONNA e.V. können wir heute auf eine faszinierende Sammlung von Flugblättern, selbstgemachten Zeitungen, Radiosendungen, Zeitungsartikeln und und und zurückgreifen, die von Widerstand und Selbstorganisation erzählen. Unser Anliegen ist es, in die kreativen, radikalen und inspirierenden Strategien von Vorkämpfer*innen einzutauchen und unsere heutige Praxis zu reflektieren.
Die Feministische Sommerakademie Wir müssen uns immer noch selbst neu erfinden – aber wir müssen nicht von vorne anfangen möchte in gemeinsamen Workshops einen Raum eröffnen, um mit euch die Zugriffe auf Archive feministischer Bewegungsgeschichten lebendig werden zu lassen und ins Heute zu übertragen.
Was machen wir aus diesen Zeugnissen? Wie können wir uns im Angesicht vergangener Formen heute als Feminist*innen neu erfinden?
Mit uns denken werden die Künstlerin SOPHIA SÜSSMILCH, die sich ausgehend von dem Begriff der Emanze an abwertenden Zuschreibungen abarbeitet, JOHANNA ZIEMES von Feminismus im Pott, die sich über Einsamkeit, Selbstsorge und Gemeinschaftssorge in queerfeministischen Communities Gedanken macht, die Autorin und Journalistin JOHANNA MONTANARI, die anhand des Begriffs der Verbündeten über Formen feministischer Solidarität und Ideen, die aus der Zeit fallen, nachdenkt und ENIS MACI, die gemeinsam mit MAZLUM NERGIZ in einer Lecture Performance die Aufforderung zur Ausbeutung der eigenen Identitäten, zur Authentizität, zum Bekenntnis verhandelt. Und was wir natürlich auch machen: batiken.

Teilnahme nur mit Anmeldung bis 30. April unter youthacademy_at_academycologne.org

Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit von atelier automatique und Junge Akademie der Künste der Welt

In Kooperation mit Urbane Künste Ruhr