Ausstellung

• 02​ 09​ – 16​ 12​ 2016 •
Katarina Zdjelar To Walk A Line

Fr 2 9 2016 / 18:00–22:00
Ausstellungseröffnung, Teil 1

Di 13 9 2016 / 19:00
KATARINA ZDJELAR & LUCY COTTER
Gespräch in der Ausstellung

Do 27 10 2016 / 19:00
Ausstellungseröffnung, Teil 2
KATARINA ZDJELAR & AERNOUT MIK
Gespräch in der Ausstellung

Sa 29 10 2016 / 19:00–2:59
Die Ausstellung ist Station der Museumsnacht.

Do 10 11 2016 / 14:00
Do 1 12 2016 / 14:00
Kuratorenführung mit Aneta Rostkowska

Öffnungszeiten:
Do/Fr 15:00–19:00
Sa/So 13:00–18:00

Die Ausstellung ist an folgenden Tagen geschlossen: 29.9., 13.10., 22./23.10., 11.11., 17.11., 2.12., 9.12.

Ort: ACADEMYSPACE, Herwarthstraße 3, 50672 Köln
Freier Eintritt
Alle Filme und Gespräche in englischer Sprache

Ein Einwanderer versucht, seinen Akzent loszuwerden, eine des Englischen nicht mächtige Person transkribiert einen Song von Tears for Fears, das National Symphony Orchestra Ghana probt eine Adaption einer ursprünglich swahilischen Komposition, darum bemüht, überzeugend zu klingen, was jedoch nicht ganz gelingt. KATARINA ZDJELARs Kurzfilme konzentrieren sich auf die Mechanismen der In- und Exklusion, auf koloniale und selbstkolonisierende Mimesis und auf die individuelle Selbstverwirklichung mit ihren Paradoxien, Versprechen und Fehlschlägen. Für ihre Solo-Show im ACADEMYSPACE kreiert Zdjelar eine Installation, die sich im Laufe der Zeit verändern wird, während ihr Werk mit den Arbeiten anderer Künstler in Dialog tritt. PETRIT HALILAJs filigrane Zeichnung zeigen Vögel, die sich in andere verwandeln, ÖZLEM ALTINs Drucke verweisen auf das physische Gefühl der Zugehörigkeit und Trennung, während AERNOUT MIKs Film Kitchen ein doppelbödiges Wechselspiel zwischen Macht und Ineffizienz in der alternden westlichen Gesellschaft zeigt.

Katarina Zdjelar ist eine mit Bewegtbildern, Sound, Performances und an Buchprojekten arbeitende Künstlerin. Ihre Arbeiten waren zuletzt in Soloausstellungen im Muzeum Sztuki in Łódź, im Kunstverein Bielefeld, im Artium, dem baskischen Museum für zeitgenössische Kunst in Vitoria-Gasteiz, im Centre for Contemporary Art Celje und im Centre d’Art Contemporain in Fribourg zu sehen. Sie lebt und arbeitet in Rotterdam und Belgrad.