A

ALAINGO (Bi Zia Alain Irie) begann schon als Kind zu tanzen und ist heute ein Spezialist in der Kombination von Coupé Décalé-Bewegungen mit Hiphop und verschiedensten Afrobeats. Er performte u.a. mit dem Afropop-Star Debordeaux Leekunfa sowie mit Ordinateur. Er ist Mitglied von La Fleur.

Un truc d'ouf

Auch Hybride haben Eltern

Paris-Köln #1 Ordinateur et Alaingo

DANIELLE ALMEIDA ist eine anti-rassistische Sängerin und Aktivistin. Sie hat Abschlüsse in Erziehungswissenschaften und in Musik (Gesang). Sie spezialisiert sich in ihrem Schaffen auf Afrika und Afro-Brasilien. Seit 2002 arbeitet sie zu Schwarzer Musik und Schwarzen kulturellen Manifestationen in Lateinamerika, anti-rassistischer Bildung und Schwarzen Ästhetik-Konzepten. Als Forscherin, Sängerin und Pädagogin hat Danielle Almeida zahlreiche Preise und Auszeichnungen gewonnen.

Ich, Ich Nicht, Wir: Zur Verhandlung der objektiven und subjektiven Seiten unserer politischen Hybridität

AMEL ALZAKOUT ist Künstlerin und Filmemacherin. Für ihren gemeinsam mit Khaled Abdelwahed realisierten Dokumentarfilm Purple Sea wurde sie 2018 mit dem Filmförderpreis der Robert Bosch Stiftung für internationale Zusammenarbeit Deutschland und Arabische Welt ausgezeichnet.

Hotspots: Migration und Meer

PHENO AMBROs (Amed Bolalé Saliou Babatoundé) musikalisches Repertoire umfasst Afrobeat, Ndombolo, Coupé Décalé und RnB. Er versteht seine Musik als neuen modernen Afro-Sound. Der Durchbruch gelang ihm 2015 mit dem Song Alimé, der weltweit gefeiert wurde. Zuletzt tourte Pheno Ambro durch Afrika und spielte Auftritt in Deutschland und den USA.

Un truc d'ouf

HEBA Y. AMIN interessiert sich in ihrer recherchebasierten künstlerischen und wissenschaftlichen Arbeit für die Konvergenz von Politik, Technologie und Architektur. Sie ist Mitbegründerin des Black Athena Kollektivs und nahm unter anderem an Gruppenausstellungen der Dak'Art Biennale 2016, des Museums für Moderne Kunst Warschau und der 49. Berlinale Forum Expanded Exhibition teil. 2017 verwirklichte Heba Y. Amin ihr Recherche- und Ausstellungsprojekt The Devil’s Garden mit Fördermitteln der Akademie der Künste der Welt und Interkultur Ruhr.

Hotspots: Migration und Meer


VINCENZO ANTONA ist Betreiber von Autotrasporti Internazionali Italia – Germania, einem Import- und Exportunternehmen, das Waren zwischen Deutschland und Italien bzw. Sizilien für die italienische Community in Deutschland und deren Verwandte in Italien transportiert.

Memory Lab #3: Sizilien Express – Memory Lab goes M. S. Kalk / Die Route(n) der italienischen Migration

SWOODING ARCHITECTS sind ein Team von Architektinnen und Stadtplanerinnen aus Shenzhen und Hongkong mit großen technische Knowhow und avantgardistischem Konzept. Sie integrieren ihr Verständnis von urbanen Bauten der Zukunft in ihre Projekte und wollen so die Grundlagen für ein besseres Stadtleben schaffen.

Sci-(no)-Fi

Speculative Actions

Rochus Austs Arbeit als Komponist und Trompeter wird in über 40 Ländern in Uraufführungen bzw. Unikataufführungen produziert und dargeboten. Wichtige Stationen seiner Arbeiten waren zuletzt die Europäischen Kulturhauptstädte RUHR.2010 und Marseille-Provence 2013, die Space Odyssey 2011 in Kiew, das /si:n/ festival in Ramallah 2013 und die Highline in New York 2015.

Resonating Suitcase/Suitcasing Resonance

B

GIUSEPPE BARTOLOTTA arbeitet beim Fürsorgewerk Patronato ITAL-UIL und ist Vorsitzender des Komitees für die Italiener im Ausland Comitato degli italiani all'estero. Außerdem ist er Mitglied im italienischen Kulturverein Mondo Aperto/Offene Welt e.V. Er träumt von der Rente und seiner Herkunftsinsel Sizilien und tanzt leidenschaftlich gerne Salsa.

Memory Lab #3: Sizilien Express – Memory Lab goes M. S. Kalk / Die Route(n) der italienischen Migration

BOBWEAR (Abdoulaye Kone) ist Fashiondesigner und Performer. In Hamburg und Abidjan hat er zahlreiche Fashionshows und Kollektionen mit seinem Label Bobwear entwickelt. Er designt und produziert Kostüme für das Schwabinggrad Ballett und andere Gruppen, darunter La Fleur und Gintersdorfer/Klaßen.

Un truc d'ouf

MANUELA BOJADŽIJEV hat grundlegende Arbeiten im Bereich der Rassismus- und Migrationsforschung geschrieben. Seit mehreren Jahren befasst sie sich nun mit den Zusammenhängen von Logistik und Migration. Sie ist Professorin für Globalisierte Kulturen an der Leuphana Universität und Vize-Direktorin des Berliner Instituts für empirische Integrations- und Migrationsforschung.

Hotspots: Migration und Meer

C

CEDRIC CARNAVARO ist ein ivorischer Musikproduzent mit Fokus auf die Musikstile Coupé Décalé und Afrobeat. Er arbeitete u.a. mit DJ Lewis, DJ Mix, MC One, Rocky Gold, DJ Kedjevara sowie mit Gadoukou la Star zusammen und gilt als Experte westafrikanischer Musiktrends.

Un truc d'ouf

ANNICK CHOCO (Badekou Annick Prisca Agbadou) ist Tänzerin und Sängerin. Vor ihrer Solokarriere tanzte sie u.a. für Serge Beynaud und spielte 2016 als Gast in Der Botschafter und Der Internationale Strafgerichtshof von Gintersdorfer/Klaßen. Seit 2016 ist sie festes Mitglied von La Fleur.

Un truc d'ouf

Auch Hybride haben Eltern

D

DIAKRON ist ein Labor für transdisziplinäre Praxis. Das Kollektiv hat sechs Mitglieder, die in den Bereichen Forschung, künstlerische und kuratorische Praxis, Grafikdesign und Wirtschaftsanthropologie arbeiten. Sie untersuchen neu entstehende Organisationsformen und deren Kapazitäten zur Lösung weit verbreiteter systemischer Probleme. Diakron entwickelt derzeit Primer, eine kunstbasierte Forschungs- und Entwicklungsabteilung im Rahmen von Aquaporin, einem globalen Wassertechnologieunternehmen.

Actionable Speculations

Foto: Dörthe Boxberg, 2018


MADHUSREE DUTTA wurde 1959 in Jamshedpur/Jharkhand, Indien geboren. Sie studierte Theater an der National School of Drama in Indien und ist Filmemacherin, Kuratorin und Autorin. Madhusree Dutta ist Gründerin und Direktorin von Majlis, einem Zentrum für den Rechtsdiskurs und interdisziplinäre Kunstinitiativen in Mumbai. Ihr Interesse gilt besonders dokumentarischen Praktiken, der Untersuchung des urbanen Raums, interdisziplinären Praktiken des Archivierens und der Sphäre des Öffentlichen. Duttas Filme werden international auf Filmfestivals und Kunstevents gezeigt. Sie erhielt zahlreiche Auszeichnungen, darunter etwa den Filmfare Award for Best Documentary (1994) und den Indian Documentary Producers’ Association Award (2001). Retrospektiven ihrer Arbeit waren unter anderem in der nGbK Galerie in Berlin (2005) und während des International Women’s Film Festivals, Trivandrum (2005) sowie im Rahmen der Feminnale in Köln (2006) und dem Persistent Resistance Film Festival, Neu Delhi (2008) zu sehen. In der Vergangenheit hat sie verschiedene Kunst- und Kulturprojekte kuratiert, unter anderem Expression, das erste feministische Festival zu Kunst und Kunstdiskurs in Indien (1990), India Sabka, ein Jugend-Festival mit dem Schwerpunkt Multikulturalität (2002), Import Export: Kultureller Austausch zwischen Indien und dem deutschsprachigen Europa (2005, Mumbai-Vienna-Berlin), Culture@WSF, im Rahmen des Weltsozialforums (2014) und Moving People, ein Projekt und Veranstaltungsprogramm zur künstlerischen Vernetzung von Asien und Afrika, das in Nairobi stattfand (2015). Ihr letztes kuratorisches Projekt Project Cinema City: Künstlerische Forschung und dokumentarische Praktiken (2009-2013) war ein multidisziplinäres Vorhaben, an dem hundert Bildende Künstler*innen, Architekt*innen, Filmemacher*innen und Sozialwissenschaftler*innen mitwirkten. Das Projekt feierte seine öffentliche Premiere im Forum Expanded, Berlinale (2010). Unter ihren Buchveröffentlichungen findet sich, um nur eine zu nennen, die Anthologie Project Cinema City (Tulika Books 2012), die als Bestes Buch des Jahres 2014 mit dem Publishing Next Industry Award ausgezeichnet wurde. Seit März 2018 ist Madhusree Dutta Künstlerische Leiterin der Akademie der Künste der Welt.

COPY IT: Nur für Diebe und Raubkopierer – von Büchern, Kunstwerken, Ideen...
Global Positioning System not Working

Speculative Feminist Cine Geography

Artists as Historians

Die Macht der Wahrheit: Strategien des visuellen Archivierens und Konter-Archivierens in Konfliktgebieten

7 Islands and a Metro

F

LA FLEUR agiert als transnationales Kollektiv zwischen Berlin, Hamburg und Paris und hat seit 2016 einen hochphysischen Aufführungsstil für eine neue Form der Theaterarbeit entwickelt. Das Team vereint Tänzer*innen urbaner Stile, DJs, Schauspieler*innen und Showbiz-Stars. La Fleur analysiert und vertanzt französische Literatur aus transkultureller Perspektive. In Koproduktion mit französischen und deutschen Theatern entstand so die Serie Les Nouveaux Aristocrates (2017) nach Honoré de Balzac, Nana ou est-ce que tu connais le bara (2019) und Körper als Unternehmen (2019) nach Émile Zola. Für Pièce d’actualité n°11. Trop d’inspiration (2018) arbeiteten La Fleur mit jungen Menschen am Theater La Commune in Aubervilliers an zeitgenössischen Tanzstilen. Das Stück war 2019 bei den Ruhrfestspielen und beim Westwind Festival zu Gast.

Un truc d'ouf

Auch Hybride haben Eltern

G

CHRISTIAN GÄRTNER, Volkswirt, interessiert sich für die sozioökonomischen Zusammenhänge von Wirtschaft, Architektur und Design. Er ist Gründer und Geschäftsführer von Urban Standards, einer Design- und Strategieberatung, die Städtebau- und Mobilitätskonzepte entwirft und dabei gegenwärtige Urbanisierungstendenzen und Forderungen nach einer nachhaltigen Mobilitätswende zusammendenkt.

Actionable Speculations

MONIKA GINTERSDORFER ist Regisseurin und Mitgründerin von LA FLEUR. Zwischen 2000 und 2004 inszenierte sie regelmäßig am Schauspielhaus Hamburg, an den Münchner Kammerspielen und für die Salzburger Festspiele. 2004 begründete sie mit Jochen Dehn die aktionistische Gruppe Rekolonisation in Hamburg und leitet seit 2005 gemeinsam mit Knut Klaßen die Performancegruppe Gintersdorfer/Klaßen. Monika Gintersdorfer ist Gründungsmitglied der Akademie der Künste der Welt.

Un truc d'ouf

Auch Hybride haben Eltern

ANTONELLA GIURANO ist Begründerin des italienischen Kulturvereins Mondo Aperto/Offene Welt e.V., Mitglied in Buntes FrauenNetzwerk e.V. und im Integrationsrat Köln. Samstags geht sie gerne in Köln-Kalk Italienisch einkaufen, bspw. in den italienischen Feinkostladen IAIA, wo es die typische ‚Fenchel-Salsiccia’ (Bratwurst) gibt. Sie kommt aus Sardinien.

Memory Lab #3: Sizilien Express – Die Route(n) der italienischen Migration

AYŞE GÜLEÇ ist als forschende Aktivistin und Kulturarbeiterin in selbstorganisierten Initiativen in den Bereichen Migration, Postkolonialismus, Anti-Rassismus und Kunst wie z.B. in der Initiative 6. April und dem Tribunal „NSU-Komplex auflösen“ aktiv. Sie war als Community Liaison im Artistic Director Office der documenta 14 in Kassel tätig. Ayşe Güleç studierte Sozialpädagogik an der Universität Kassel und begann ab 1998 im Kulturzentrum Schlachthof im Bereich Migration und (inter-)kulturelle Bildung zu arbeiten. Sie entwickelte den documenta 12 Beirat und war Mitglied der Maybe Education Gruppe der documenta 13.

Memory Lab #5: Zuhören als antirassistische Praxis – Das akustische Gedächtnis der Migration

Memory Lab #2: Umkämpfte Erinnerungen – Ein Mahnmal für die Opfer des NSU in Köln

H


LAWRENCE ABU HAMDAN lebt als Künstler in Beirut und ist Doktorand am Goldsmiths College in London. Seite letzten Einzelausstellungen fanden unter anderem Earshot im Portikus in Frankfurt und Taqiyya in der Kunst Halle Sankt Gallen statt. Seine Werke wurden auf der Shanghai Biennial, im MACBA in Barcelona, in der Tate Modern in London, im Beirut Art Center und bei der Taipei Biennial gezeigt.

Rubber Coated Steel

AYESHA HAMEED befasst sich in ihrer recherche- und performancebasierten Arbeit mit Grenzen und Migration, Critical Race Theory und den visuellen Kulturen des Black Atlantic. Ihre künstlerischen Arbeiten wurden unter anderem im ICA London, im Haus der Kulturen der Welt und im Kunstraum Niederösterreich gezeigt. Als Wissenschaftlerin lehrt und forscht sie derzeit am Goldsmiths, University of London.

Hotspots: Migration und Meer

NANNA HEIDENREICH hat zahlreiche Publikationen im Bereich kritische Migrationsforschung, visuelle Kultur, postkoloniale Theorie und Anderes Kino veröffentlicht. Sie war kuratorisch etwa für das Forum Expanded der Berlinale und für das Haus der Kulturen der Welt tätig. Seit 2016 ist sie Professorin für Digital Narratives – Theory an der ifs internationale filmschule köln und seit 2018 Mitglied der Akademie der Künste der Welt.


Hotspots: Migration und Meer

Kizobazoba: Hype, Hyper, Web-Filme

The Time of the Archive

Kidlat Tahimik: Perfumed Nightmare

Das Privileg der (Selbst-)Repräsentation. Workshop-Woche

STEFAN HELMREICH ist Anthropologe am MIT, Massachusetts Institute of Technology. In seinem vielfach ausgezeichneten Buch Alien Ocean (2009) begleitet er Meersbiolog*innen, die die Tiefsee erforschen. In einem neuen Buchprojekt befasst er sich mit der Forensik und der Medialität von Wellen und deren Messungen in Zeiten des Klimawandels.


Hotspots: Migration und Meer


MAX JORGE HINDERER CRUZ ist ein in Rio de Janeiro lebender bolivianisch-deutscher Autor, Herausgeber und Philosoph. Er ist als Kulturkritiker, Dozent, Übersetzer und Kurator tätig. Seine Essays und Kulturkritiken erscheinen in verschiedenen Sprachen und Formaten in Katalogen und internationalen Zeitschriften wie "Afterall Journal" (London), "springerin" (Wien), "Texte zur Kunst" (Berlin) und "Nossa Voz" (São Paulo). Er beschäftigt sich vor allem mit der Philosophie der Ästhetik, der Weltgeschichte der Empfindlichkeit, Kolonialgeschichte und politischer Ökonomie sowie der Produktion von Subjektivität - und der lateinamerikanischen Kunst, insbesondere der brasilianischen Avantgarde des 20. Jahrhunderts. Er ist der Autor des Buchs "Hélio Oiticica and Neville D'Almeida: Block-Experiments in Cosmococa - program in progress" (Afterall Books/MIT Press, 2013 - mit Sabeth Buchmann) und Herausgeber diverser Sammelbände zu Kunst, Politik und Theorie wie "Art and Ideology Critique After 1989 / Kunst und Ideologiekritik nach 1989" (Verlag der Buchhandlung Walther König/Kunsthaus Bregenz, 2013 - mit Eva Birkenstock, Jens Kastner und Ruth Sonderegger). Von 2008 bis 2011 kuratierte er das Ausstellungs- und Publikationsprojekt "Principio Potosí/The Potosí Principle" (MNCARS Madrid/HKW Berlin/MNA und MUSEF La Paz - mit Alice Creischer und Andreas Siekmann). Von 2014 bis 2016 war er Mitkoordinator von P.A.C.A. São Paulo (Programm für autonome Kulturaktionen - mit Suely Rolnik, Amilcar Packer und Tatiana Roque) und in dieser Funktion Organisator des "Seminário Público Micropolíticas" in São Paulo - eines öffentlichen Seminars, das sich mit neuen sozialen Bewegungen, neuen Regierungsformen und dem Begriff der "Mikropolitik" auseinandersetzt. 2016 und 2017 war er Kokurator der "Der Apatriden-Gesellschaft des politischen Anderen" in Athen (ein öffentliches Programm der documenta14, organisiert von Paul B. Preciado - mit Margarita Tsomou und Nelli Kambouri). Von 2016 bis 2018 kuratierte er "Implosão: Trans(relacion)ando Hubert Fichte" (mit Amilcar Packer) und die beiden gleichnamigen Ausstellungen des Museu de Arte Moderna da Bahia (MAM) in Salvador und des Centro Municipal de Arte Hélio Oiticica (CMAHO) in Rio de Janeiro - die brasilianischen Ausgaben von "Hubert Fichte: Liebe und Ethnologie" (2016-2019), eines Kooperationsprojekts des Goethe Instituts mit dem Haus der Kulturen der Welt (Berlin), das von Anselm Franke und Diedrich Diederichsen konzipiert wurde. 2017 war Hinderer Kokurator und Koprogrammmacher von "Things that go in and out of the body" / "Angazi, but I'm sure", für eine Veranstaltung der von der Plattform Chimurenga gegründeten Pan African Space Station im Museo Tamayo in Mexiko-Stadt. Zurzeit arbeitet er an einem Buchprojekt über die weltgeschichtliche Beziehung zwischen Ästhetik und Ökonomie.

Ich, Ich Nicht, Wir: Zur Verhandlung der objektiven und subjektiven Seiten unserer politischen Hybridität

Brasilianische Kultur? Für wen und wofür?

HELMUT HÖGE, Journalist und Autor, schreibt über Tiere – unter anderem als Kolumnist und ‚Aushilfshausmeister‘ bei der taz – und über eine nicht an Darwin ausgerichtete Biologie. Oft geht es dabei um Symbiosen und Zusammenhänge, Aufgesammeltes und Gut-Zugehörtes. Zuletzt erschien sein Buch Die lustige Tierwelt und ihre ernste Erforschung (2018).

Hotspots: Migration und Meer

K

NELLI KAMBOURI ist Wissenschaftlerin und konzentriert sich in ihrer Arbeit sowie in ihren Publikationen auf Gender-Theorie, Migration, Arbeit, Technologie, Logistik und soziale Bewegungen. Seit der documenta 14 ist sie Mitglied der Apatride Society of the Political Others. In der Vergangenheit war sie als Senior Research Fellow am Centre for Gender Studies der Panteion-Universität für Sozial- und Politikwissenschaft und bei der Foundation for Research & Technology in Griechenland tätig. Sie lehrte am Institut für Sozialpolitik der Panteion-Universität und an der Universität Athen. Derzeit arbeitet sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der University of Hertfordshire (UK) für das EU-Projekt Horizont 2020 PLUS: Platform Labour in Urban Spaces. Sie unterrichtet ferner an der Open University of Cyprus.

Ich, Ich Nicht, Wir: Zur Verhandlung der objektiven und subjektiven Seiten unserer politischen Hybridität

BERND KASPAREK ist Mathematiker und Kulturanthropologe mit Schwerpunkt Migrations- und Grenzforschung. Sein besonderes Interesse gilt Hotspots und digitalen Grenzen. Er ist Gründungsmitglied des Netzwerks Kritische Migrations- und Grenzregimeforschung und von movements. Journal für kritische Migrations- und Grenzregimeforschung sowie Vorstandsmitglied des aktivistischen Forschungsverbundes bordermonitoring.eu.

Hotspots: Migration und Meer

GRADA KILOMBA ist Autorin und Künstlerin. Sie war Gastprofessorin für Gender Studies an der Humboldt-Universität zu Berlin. Sie ist Mitherausgeberin von Mythen, Masken und Subjekte (Unrast, 2005) und Autorin von Plantation Memories (Unrast, 2008). Sie performt theoretische Texte unter anderem an Orten wie dem Haus der Kulturen der Welt in Berlin.

Decolonizing Knowledge

MERLE KRÖGER ist Mitbegründerin der Produktionsfirma pong für künstlerischen Dokumentarfilm. Sie arbeitet als Produzentin, Drehbuchautorin und hat seit 2003 ferner drei Romane veröffentlicht. Darüberhinaus gibt sie ihr Wissen als Lektorin und Mentorin weiter, etwa im Rahmen des Berlinale Talent Campus und bei der Professional Media Master Class für Dokumentarfilm in Halle (Saale).

Hotspots: Migration und Meer

L

GADOUKOU LA STAR (Franck Edmond Yao) ist Mitgründer und Choreograf von La Fleur. Von 2003 bis 2006 gewann er den African Award als bester afrikanisch-diasporischer Tänzer in Paris. Mit Gintersdorfer/Klaßen hat er unter anderem für Not Punk, Pololo und Dantons Tod am Theater Bremen zusammengearbeitet. Als Gadoukou la Star veröffentlicht er seit 2008 Coupé Décalé-Musikalben.

Un truc d'ouf

Auch Hybride haben Eltern

ACHIM LENGERER setzt sich in seiner künstlerischen Praxis mit politischen Wirkungs- und Funktionsweisen von Sprache und Text auseinander. Neben filmischen Tonspuren, Installationen und Publikationen gehören performative Vorträge und Veranstaltungen zu seinen Ausdrucksformen. Lengerer gründete verschiedene kollaborative Projekte, darunter die freitagsküche in Frankfurt/Main. 2006 entstand zusammen mit Dani Gal das Projekt voiceoverhead, welches sich in Audioperformances, Ausstellungen und Screenings mit archivierter gesprochener Sprache beschäftigt. Seit 2009 betreibt Lengerer den mobilen Ausstellungsraum und Verlag Scriptings. In seinem aktuellen Oral History Projekt Tonspuren zur Linken spürt er den Verbindungen zwischen den linken Gruppen in Köln und im Ruhrgebiet und den migrantischen Kämpfen seit den 1970er Jahren nach.

Memory Stations: Tonspuren zur Linken

Tonspuren zur Linken

NATALIE LETTENEWITSCH hat als Filmwissenschaftlerin Texte zu Schiffen und Stränden verfasst und spürt in ihrem aktuellen Forschungsprojekt der Faszination Unterwasserfilm nach. Sie begreift dabei die Weltmeere als zutiefst historischen und politischen Raum, in dem Mythen, Faszinationsgeschichten und neue Technologien auf handfeste materielle Interessen treffen. Als Lehrbeauftragte ist sie u.a. an der ifs internationale filmschule köln und der Universität Wien tätig.

Hotspots: Migration und Meer


LIZA LIM geboren 1966 in Perth, Australien. Studium der Musik an der Universität von Melbourne, Promotion an der Universität von Queensland. Zahlreiche Auftragsarbeiten für renommierte Orchester, wie zum Beispiel die Los Angeles Philharmoniker, musikFabrik, Arditti Streichquartett, Ensemble InterContemporain, Ensemble Modern, Symphonieorchester Sydney; viele Einladungen zu namhaften Festivals wie Salzburger Festspiele, Luzern Festival, Festival d’Automne Paris. Aktuell arbeitet sie an einem Opernprojekt mit dem Titel Tree of Codes für das Ensemble musikFabrik und erforscht in diesem Zusammenhang am ZKM Karlsruhe die Digitalisierung von Partituren. Charakteristisch für Lim ist ihr transkultureller Zugang zur Musik. Christopher Alexanders architekturtheoretische Überlegungen zur Muster-Sprache sind für sie ein Schlüssel zum Verständnis kultureller Muster. Ihre Kompositionen sind immer auch Reflexionen über Performance-Rituale und Kunstformen der ostasiatischen und australischen Aborigines, über Kalligrafie und die besonderen Klangfarben alter Instrumente sowie über die Notation von Aufführungsenergien. Sie hat zahlreiche Preise gewonnen (u.a. Paul Lowin Prize und Fromm Foundation Award) und war Stipendiatin der Ian Potter Foundation und des Australia Council in der Sparte Komposition. 2007/8 war sie Gast des Berliner DAAD-Künstlerprogramms. Sie ist Professorin für Komposition an der Universität von Huddersfield und Leiterin des dortigen Forschungszentrums für Neue Musik. Ihre eigenen Kompositionen werden bei Casa Ricordi (Mailand, London & München) veröffentlicht.

Tree of Codes

TIMOR LITZENBERGER ist als freischaffender Komponist in verschiedenen musikalischen Disziplinen tätig. Er arbeitete mit Gintersdorfer/Klaßen am Album New Black - Couper Decaler electronique, das 2012 bei Buback erschienen ist und kooperiert darüberhinaus regelmäßig mit La Fleur.

Un truc d'ouf

M

ZHENG MAHLER ist ein Kollektiv bestehend aus dem Künstler Royce Ng und der Anthropologin Daisy Bisenieks mit Sitz in Hongkong. Sie arbeiten gemeinsam an recherche- und gemeindebasierten, ortsspezifischen Projekten, die oft digitale Medien, Performances und Installationen nutzen, um die Beziehungen zwischen Kunst und Forschungspraxis zu untersuchen.

Sci-(no)-Fi

Speculative Actions


LORENZO MARSILI ist ein Philosoph und Aktivist, der sich für eine Zukunft jenseits des Nationalstaates einsetzt. Er ist Mitbegründer der transnationalen NGO European Alternatives und Mitglied des Vorstands des globalen Netzwerks CIVICUS. Ferner war Marsili einer der Initiator*innen der paneuropäischen Bewegung DiEM25. Sein jüngstes Buch Citizens of Nowhere (Zed Books 2018) ist in der deutschen Übersetzung als Wir Heimatlosen Weltbürger (Suhrkamp Verlag 2019) erhältlich.

Wir heimatlosen Weltbürger

Foto: Neal McQueen, 2019

DJ MEKO (Jean Claude Dagbo ) performt in den Pariser Clubs L’Ivoire, Elysee, Ritz und Titan und wird le choucou du peuple genannt – der ‚Liebling des Volkes‘. Neben Konzertauftritten mit den Stars der Coupé Décalé-Szene hatte er Gastauftritte bei Gintersdorfer/Klaßen, unter anderem in Dantons Tod am Theater Bremen. Seit 2016 ist DJ Meko festes Mitglied von La Fleur.

Un truc d'ouf

KARLA MENDONCA DOS SANTOS DANY, geboren in Rio de Janeiro und derzeit in Hamburg wohnhaft, will in einer Welt leben, in der die globale Umwelt und Musik höchste Priorität haben. Als Fremdsprachenassistentin und Übersetzerin war sie an Kreativ- und Bildungseinrichtungen wie etwa der Tate Modern, International School of Hamburg (ISH) und Cirque du Soleil tätig. Wenn Karla nicht hinter ihrem Computer schreibt, können Sie sie in der Bibliothek (morgens) oder in der Karaokebar (nachts) finden.

Ich, Ich Nicht, Wir: Zur Verhandlung der objektiven und subjektiven Seiten unserer politischen Hybridität

MISHAA (Michele Akotcholo) ist Choreografin und Tänzerin und gibt Afrobeatkurse für Kinder und Jugendliche in Paris. Sie ist Mitglied der Gruppe La Fleur. Die erste Zusammenarbeit mit Monika Gintersdorfer und Gadoukou La Star fand im Rahmen des Stückes Les Nouveaux Aristocrates statt.

Un truc d'ouf

Auch Hybride haben Eltern


RABIH MROUÉ, in Beirut geboren, lebt derzeit in Berlin. Er ist Theaterregisseur, Schauspieler, bildender Künstler und Dramatiker und Mitherausgeber für The Drama Review (TDR, New York). Er ist auch Mitbegründer des Beirut Art Center (BAC) und war Stipendiat am Internationalen Forschungszentrum Interweaving Performance Cultures (FU Berlin, 2012 - 2015). Seine Arbeiten umfassen: Sand in the Eyes (2017), Riding on a Cloud (2013), 33 Rounds and a few seconds (2012), The Pixelated Revolution (2012), The Inhabitants of images (2008), Who’s Afraid of Representation (2005) u. a. Dieser Werkkörper, Performances und Ausstellungen, ist international zu sehen, u.a. dOCUMENTA (13), CA2M Centro de Arte Dos de Mayo (Madrid), The ICP Triennial, MoMa (New York), Centre Pompidou (Paris), SALT - (Istanbul).

Rima Kamel

Theaterperformance-Reihe: RABIH MROUÉ / LINA MAJDALANIE

N

ANDREAS NIEGL ist ein in Köln lebender Künstler. Er arbeitet mit Installationen, Performances, Videos, Sound und Text. Darüberhinaus ist er als Sounddesigner und Komponist für Theater- und Tanzperformances tätig. Er hat unter anderem an Produktionen am FFT Düsseldorf, Helios Theater Hamm und am Schauspiel Essen mitgewirkt.

Sci-(no)-Fi

Copy It: Nur für Diebe und Raubkopierer – von Büchern, Kunstwerken, Ideen...

SIMON NOORI arbeitet als Geograph und Migrationsforscher an den Universitäten Zürich und Neuchâtel. Er interessiert sich für die Digitalisierung von Grenzpolitiken und untersucht dabei sowohl die Entwicklung biometrischer Kontrolltechniken als auch die Nutzung von Smartphones und GPS-Geräten in Fluchtprozessen. Er ist Mitbegründer des Journals movements. Journal für kritische Migrations- und Grenzregimeforschung und hat mehrere Jahre für das WatchTheMed Alarm Phone gearbeitet.

Hotspots: Migration und Meer

O

ORDINATEUR (Pohé Cédric Kevin Bah) begann seine Karriere in der Coupé-Décalé-Szene an der Seite der renommierten Musiker*innen Kedjevara, Eric Olomide und DJ Arafat. Seine verblüffende Fußtechnik brachte ihm den Spitznamen Magic Feet ein. Neben internationalen Soloauftritten und Duos mit Alaingo gibt er europaweit Tanzkurse. Seit 2016 tritt Ordinateur in Pariser Nachtclubs auf. Er ist Gründungsmitglied von La Fleur.

Un truc d'ouf

Auch Hybride haben Eltern

Paris-Köln #1 Ordinateur et Alaingo

R

REYOD (Youayou Audrey) tourt als Tänzerin mit renommierten Kompanien, gibt Tanzkurse für junge Mädchen und tritt in unterschiedlichen Kontexten auf, unter anderem im Zénith de Paris, Élysée Montmartre und Cigale. In der Coupé Décalé-Szene fasste sie schnell Fuß und tanzte mit Gruppen wie Les Anges D’afrik und African Probo. Mit La Fleur hat sie für das Stück Les Nouveaux Aristocrates zusammengearbeitet.

Un truc d'ouf

AURORA RODONÒ ist freie Kulturarbeiterin in den Bereichen Kunst, Film, Migration und Anti-Rassismus sowie Lehrbeauftragte am Institut für Kunst und Kunsttheorie/Universität zu Köln; 2012 bis 2014 Projektreferentin bei der Akademie der Künste der Welt; 2003 bis 2006 wissenschaftliche Mitarbeiterin beim Forschungs- und Ausstellungsprojekt Projekt Migration (Köln 2005). Sie ist Teil der Initiative Tribunal 'NSU-Komplex auflösen'.

Memory Lab: Labor für kollektive Erinnerungspraktiken

Re:framing Lichtstrasse (Eröffnung)

M.S. Kalk: One Day in Kalk

Studio Friendship #1

The Stuart Hall Project – Revolution, Politics, Culture and the New Left Experience

Kuratieren als antirassistische Praxis

Populism and Critical Education

S

BELIT SAĞ ist eine in Amsterdam lebende Videokünstlerin. Sie studierte Mathematik in Ankara. Ihre künstlerische Entwicklung wurde stark von der Zusammenarbeit mit video-aktivistischen Kollektiven in der Türkei geprägt, wo sie den Kunstraum Karahaber und das Archivprojekt bak.ma mitbegründete. 2014 und 2015 war sie Stipendiatin der Rijksakademie in Amsterdam sowie 2016 und 2019 Stipendiatin des International Studio & Curatorial Programme (ISCP) in New York. Ihre Arbeiten wurden unter anderem bei den Internationalen Filmfestivals in Toronto, Rotterdam und New York präsentiert, im EYE Filmmuseum in Amsterdam, im MOCA, Taipeh und beim Tabakalera Film Seminar in San Sebastián gezeigt. 2019 ist belit sağ Fellow der Akademie der Künste der Welt.

In der Abwesenheit der MUTTER DER L.

Memory Lab #7: Performing the Archive

ADRIANA SCHNEIDER ALCURE ist als Anthropologin, Schauspielerin, Theaterwissenschaftlerin und freie Theaterregisseurin in Rio de Janeiro tätig. Sie ist Professorin für Schauspielkunst an der Staatlichen Universität Rio de Janeiro UFRJ. Als CAPES-/Alexander von Humboldt-Stipendiatin ist sie derzeit für ihr aktuelles Forschungsprojekt zu künstlerischen, politischen und pädagogischen Strategien des Puppentheaters am Institut für Archäologie und Kulturanthropologie in Bonn. Sie ist Mitglied des Bonobando-Kollektivs und der Grupo Pedras de Teatro.

Ich, Ich Nicht, Wir: Zur Verhandlung der objektiven und subjektiven Seiten unserer politischen Hybridität

FÉLIX SCHOELLER ist ein Kreativtechnologe, der an den Schnittstellen von Film, Kognitionswissenschaften und Technik arbeitet. Seit 2017 arbeitet er mit Monika Gintersdorfer und La Fleur zusammen und entwickelt Filme und Technologien, um die Entwicklung neuer Formen des kulturellen Austauschs zwischen Europa und Afrika zu unterstützen.

Un truc d'ouf

SEFA INCI SUVAK ist Journalistin, Autorin und Kulturredakteurin im Radio. Zwei ihrer Radiobeiträge erhielten einen Civis-Medienpreis. Außerdem initiierte und entwickelte sie, zusammen mit Justus Herrmann, das 2007 für den Grimme Online Award nominierte migration-audio-archiv (maa) Köln, das eine Sammlung von erzählter Migrationsgeschichte in der Tradition der Oral History ist. Daneben ist die Mitbegründerin des Artradios.

Memory Lab #5: Zuhören als antirassistische Praxis – Das akustische Gedächtnis der Migration

T

TERRE THAEMLITZ ist eine mehrfach ausgezeichnete Multimedia-Produzent*in, Autor*in, öffentliche Sprecher*in Aufklärer*in, Audio-Remixer, DJane und Besitzer*in des Plattenlabels Comatonse Recordings. Als Referent*in zu Fragen nicht-essentialistischer Transgender-Forschung und Queer Theory hat Thaemlitz an Diskussionsforen in ganz Europa und Japan teilgenommen. Thaemlitz lebt und arbeitet in Japan.

Deproduction

MARGARITA TSOMOU ist griechische Kulturwissenschaftlerin und arbeitet von Berlin aus als Publizistin, Autorin, Journalistin, Dramaturgin, Moderatorin und Kuratorin. Sie ist Kuratorin für Theorie und Diskurs am Theater HAU Hebbel am Ufer in Berlin, Herausgeberin der popfeministischen Zeitschrift Missy Magazine und schreibt für Print und Radio (Die Zeit, taz, Spex, Frankfurter Rundschau, WDR, SWR u.a.). Sie arbeitet zu Queer-Feminismus und Sexualität, politischer Kunst, Performance-Theorie, Neuen Medien und Demokratietheorie im Kontext der europäischen Schuldenkrise.

Ich, Ich Nicht, Wir: Zur Verhandlung der objektiven und subjektiven Seiten unserer politischen Hybridität

The Extreme Centre – Über die Zukunft der Politik in populistischen Zeiten

W


STEFAN WEIDNER studierte Islamwissenschaft, Germanistik und Philosophie an den Universitäten Göttingen, Damaskus, Berkeley und Bonn. Von 2001 bis 2016 er Chefredakteur der Zeitschrift Fikrun wa Fann, die vom Goethe-Institut herausgegeben wird und zum Dialog zwischen westlicher und islamisch geprägter Kultur beitragen soll. Er ist Autor zahlreicher Publikationen, Herausgeber von Anthologien und Übersetzer insbesondere von arabischer Lyrik.
Veröffentlichungen, u.a.: Und sehnen uns nach einem neuen Gott. Religion und Poesie im Werk von Adonis (Berlin 2005), Aufbruch in die Vernunft. Islamdebatten und islamische Welt zwischen 9/11 und den arabischen Revolutionen (Bonn,2011).
Er wurde 2006 mit dem Clemens-Brentano-Preis der Stadt Heidelberg, 2007 mit dem Johann Heinrich Voß-Preis der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung für das übersetzerische Gesamtwerk und 2014 mit dem Paul Scheerbart-Preis der Ledig-Rowohlt Stiftung ausgezeichnet.
2009/2010 war er August Wilhelm von Schlegel-Gastprofessor für Poetik der Übersetzung an der FU Berlin. Vom Sommersemester 2011 bis zum Wintersemester 2011/12 bekleidete er an der Universität Bonn die erste Thomas Kling-Poetikdozentur. Stefan Weidner ist Mitglied des Deutschen PEN-Clubs und Gründungsmitglied der Akademie der Künste der Welt.


Islamophobie und die Politische Krise des Westens

Islam in Liberalism

Theater und politische Transformation im postrevolutionären Ägypten

ANTI-PEGIDA. EINE STREITSCHRIFT!

Y

MI YOU ist wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Kunsthochschule für Medien, Köln und an der Aalto Universität, Helsinki. Im Rahmen ihres langjährigen Forschungs- und Rechercheprojekts begreift sie die Seidenstraße als Figuration nomadischer Symboliken sowie neuer wie alter Technologien. Als Kuratorin hat sie unter anderem Projekte am Asian Culture Center in Gwangju, Südkorea, und beim Ulaanbaatar International Media Art Festival, Mongolei, realisiert (2016). Gemeinsam mit Binna Choi leitet sie derzeit das Projekt wissenschaftlich-kuratorische Projekt Unmapping Eurasia. Sie ist Vorsitzende des Komitees für Medienkunst und Technologie der transnationalen politischen NGO Common Action Forum. Seit 2017 ist Mi You Mitglied der Akademie der Künste der Welt.

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